Tauchen
Tauchen ist seit einigen Jahren, speziell in Urlaubsgebieten, zu einem wahren Hit unter den Touristen geworden, kann man doch endlich einmal die farbenfrohe Unterwasserwelt live und mit eigenen Augen erkunden. Dabei ist gerade tauchen nicht gleich tauchen, vielmehr gibt es etliche Spezialgebiete, die jeweils ein ganz eigenes Vorgehen – und Technik – erfordert.
Für den Laien oder gar schon geübten Hobbytaucher ist natürlich das bekannte Flaschentauchen das Tauchen schlechthin: Neoprenanzug, Flossen und eine Sauerstoffflasche sorgen für den nötigen Sauerstoff und schon kann es ab in die Tiefe zu Stachelrochen, Hammerhai und Co. gehen. Einen erforderlichen Schein braucht dabei selbst ein Laie zum tauchen nicht, allerdings kann ein solcher doch von Vorteil sein, um anderenorts an die nötige Ausrüstung zu kommen.
Doch zurück zum tauchen: eine weitere bekannte Form dürfte das Schnorcheln sein, dass zudem weitaus billiger als „richtiges“ tauchen ist, kann man doch auf die fast gesamte Ausrüstung verzichten. Ein Schnorchel, Taucherbrille und Flossen reichen schon aus, mehr als „Seerohrtiefe“ oder besser Schnorcheltiefe erreicht man allerdings beim Schnorcheln nicht – denn kommt der Schnorchel unter die Wasserkante, ist es aus mit der Frischluftzufuhr.
Das Apnoe tauchen wiederum ist etwas ganz spezielles, aber von allen bestimmt schon einmal im heimischen Badeteich oder Pool probiert: einmal tief Luft holen, bis die Lungen sich bis zum Bersten mit Sauerstoff gefüllt haben und ab geht es in die Tiefe. Für Ungeübte sind aber nicht mehr als ein paar Meter drin, muss man doch nach spätestens einer Minute wieder auftauchen und neue Luft schnappen. Profis aber haben im Apnoe Tauchen schon unglaubliche Rekorde aufgestellt: ohne jeden Sauerstoff erreichte der Österreicher 214 Meter Tiefe, allerdings mit diversen anderen Hilfsmitteln. Im Zeittauchen schaffte der Deutsche Tom Sietas stolze zehn Minuten und zwölf Sekunden und 250 Meter tauchen ohne Luft zu holen schaffte Alexey Malchanova aus Russland.
Das Historische Tauchen hingegen beschäftigt sich wieder mit den Anfängen des Tauchens und den damaligen Tauchanzügen mit dem aus dem Fernsehen bekannten riesigen runden Helm und der Sauerstoffzufuhr über einen Schlauch an die Oberfläche. Tatsächlich gibt es wieder vermehrt Tauchschulen, die das tauchen mit solch historischen Tauchanzügen anbieten und einmal ein ganz anderes Unterwasser-Feeling bieten als mit den modernen Hilfsmitteln des Tauchens.
Richtig professionell wird es dann beim Bergungs- oder Gerätetauchen, dass jedoch nur den absoluten „Könnern“ vorbehalten ist und nicht von Laien ausgeübt wird, da auch die entsprechende Ausrüstung bei Privatiers gar nicht vorhanden ist. Schließlich will man ja auch aus lauter Spaß und Freude tauchen…
Ein nicht sehre bekanntes Tauchgebiet liegt in Dänemark. Die Insel Seeland bietet Tauchern einiges spannendes. Wer mit der Familie anreist ist in einem Seeland Ferienhaus gut aufgehoben. Besondere Ferienhäuser in Dänemark finden Sie im ganzen Land, mit den verschiedensten Ausstattungen.